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Replicating water onstage with mirror foil by ShowTex
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Stradella

Belgien
November 2012

Nach einem jahrelangen Umbau wurde das Théâtre Royal in Lüttich mit der Oper Stradella von César Franck eröffnet. Der Komponist hinterließ lediglich eine Klavierpartitur, die von Luc van Hove orchestriert wurde. Regisseur Jaco van Dormael schaffte ein richtiges Theaterspektakel mit Wasser- und Spiegeleffekten.

Die Geschichte spielt im Venedig des Karnevals. Wenn sich der Bühnenvorhang öffnet, glitzert der Boden. Eine nackte Frau watet durch ein riesiges Wasserbassin. Von der Spitze sinkt ein runder GiantMirror von ShowTex herab, der sich dreht und einen Blick auf das Publikum bietet.

Van Dormael spielt mit allen Möglichkeiten des Theaters. Er wollte keine Filmeffekte unter seiner Theaterregie verwenden. Das Unterwasserballett der zwei Geliebten, die einander im Tod durch Ertrinken finden, wird live getanzt, unter dem Bassin, und spiegelt sich anschließend im großen, runden Spiegel über der Bühne wider.

Der Sopran Isabelle Kabatu singt die Rolle von Leonore, der Frau, um die es in der Geschichte geht. Der Bassbariton Werner van Mechelen singt Spadoni, einen der Getreuen des Herzogs. Der Sänger Stradella wird von dem Tenor Marc Laho verkörpert.

Projektgutschriften

Produktion: 
Jaco Van Dormael